Hallo ihr Lieben in der großen weiten Welt, die ihr schon besorgt auf ein Lebenszeichen von mir wartet.
Um alle zu beruhigen, möchte ich hier nur kurz notieren, dass es mir gut geht, ich aber durch Zeitmangel einfach in letzter Zeit nicht zum Mails schreiben kam und das vorraussichtlich die nächsten Tage auch nicht besser wird. Die Hauptgründe dafür sind die Kinderbibelwoche in einer Favela (bei der ich diese Woche mithelfe), die Missionarskonferenz direkt danach und mein Schlafbedürfnis, das ich unbedingt befriedigen muss, weil ich sonst unerträglich werde... ;)
Ich bitte euch also: Habt Geduld mit mir!! Ich hab euch nicht vergessen!!
Seid gegrüßt,
eure Kadda
Mittwoch, 28. Januar 2009
Sonntag, 4. Januar 2009
Urlaub...
hab ich mal wieder dringend gebraucht, also haben Melli und ich uns eine Woche frei genommen und am 27.12. in einem brasilianischen Reisebus Richtung Foz do Iguaçu gemacht. Als wir dort am nächsten Morgen ankamen, suchten wir erst mal die Jugendherberge unsere Wahl auf. Dort waren trotz Hauptsaison noch Betten für uns frei und neben einem Garten mit Hängematten gab es sogar einen Pool, den wir bei den Temperaturen über 40° auch gerne nutzten.
Als wir dann gefrüstückt hatten, ging es mit Sonnencreme, Wasserflaschen und Keksen (unser Hauptnahrungsmittel in der Zeit) bepackt direkt los zum brasilianischen Nationalpark. Dort angekommen, wartete schon eine riesige Schlage vor dem Eingang. Das war ja Sonntags zu erwarten, aber schon nach einer 3/4 Stunde waren wir im Park. Schon von weitem hörten wir das laute tosen der Iguaçu-Wasserfälle, die zu den größten Wasserfällen der Welt zählen. Als wir dann immer näher kamen, waren wir echt überwältigt von der Schönheit der Natur und den unmengen von Wasser, die in einer Länge von 2,7 km im Urwald einfach die Berge hinunter gestürtzt kommen. Durch den feinen Sprühnebel bildeten sich Regenbogen, die den Anblick noch verschönerten. Gottes Schöpfung - Es war echt überwältigend.
Mir fällt es gerade schwer die richtigen Worte zum beschreiben zu finden und auch die Fotos, die wir gemacht haben, zeigen nur einen Teil der Schöhnheit, aber schaut sie euch trotzdem an!!! :)

Danach ging es weiter in den "Parque das Aves", einem Vogelpark direkt neben dem Nationalpark, wo es sehr viele schöne Tiere gab.
Die Stadt Foz do Iguaçu liegt am Drei-Länder-Eck, was wir natürlich auch ausgenutzt haben. Am Montag haben wir einen Ausflug nach Paraguai gemacht. Doch das Grenzstädtchen Cuidade del Est war alles andere als schön. Es war dreckig und ziemlich herunter gekommen. An der Hauptstraße reihte sich ein Verkaufsstand an den anderen und während wir uns den Weg durch das Getümmel bahnten, versuchten uns Verkäufer (oft auch kleine Kinder) ihrer teilweise zweifelhaften Wahren anzudrehen. Die Stadt ist dafür bekannt, dass man dort wirklich alles zu unglaublich günstigen Preisen kaufen kann. Da es sich aber vor allem bei Elektrogeräten sehr oft um billige Fälschungen handelt und ich ja sowieso keine Ahnung habe, entschied ich mich dafür, lieber nichts zu kaufen.
Am Dienstag sind wir dann in den Nationalpark auf der argentinischen Seite gegangen. Nach dem wir an der Grenze erst mal Geld wechselten, was dann ziemlich schnell für die Busfahrten und den Eintritt in den Park drauf ging, konnten wir auch den Blick auf die Wasserfälle in Argentinien genießen. Und der war noch viel schöner als im brasilianischen Nationalpark. Während man in Brasilien nur einen kleinen Teil der Wasserfälle sehen konnte, konnte man hier viel mehr sehen und auch viel näher an die Wasserfälle heran. Der argentinische Park war auch um einiges größer und leider hatten wir nicht für alles Zeit, weil wir abends schon wieder weiter nach Laranjeiras do Sul fuhren, denn dort wollten wir ein paar Tage bei Familie Weidt verbringen, die dort Missionsarbeit unter Indianern machen.
Auch die Zeit bei Weidts war echt schön. Wir wurden sehr lieb aufgenommen und vor allem die Familienatmospäre, die wir ein bisschen vermissen, genossen wir dort sehr. Es gab sogar einmal Kassler mit echtem deutschen Senf (der brasilianische schmeckt leider nicht so richtig). Auch Familie Kürle (auch Missionare) machten schon seit Weihnachten Urlaub bei den Weidts und wir feierten alle zusammen Silvester.
Da wir alle dieses Jahr kaum deutsche Weihnachtslieder gesungen hatten, nutzten wir die Gelegenheit. Zwar eigentlich eine Woche zu spät, dafür aber mit Gitarre und Horn begleitet sangen wir ein paar Weihnachtslieder und Helga hatte eine kleine Andacht zur Jahreslosung vorbereitet. Um 24 Uhr (eigentlich aber auch schon den ganzen Tag) gab es dann ein Feuerwerk und, weil das für brasilianer noch nicht laut genug ist, tutete die Nudelfabrig in der Nachbarschaft aus voller Kraft, was sich ein bisschen wie ein Schiffshorn eines riesen Dampfers anhörte.
Manfred nahm uns auch einmal mit in das Indianereservat und auf die Missionsstation und erklährte uns ein bisschen über seine Arbeit die ich echt toal interessant finde.
Tja, und jetzt sind wir schon wieder zurück in Curitiba, aber nur bis zum Freitag, denn über's Wochenende fahren wir nach Santa Catarina in das Strandhaus von Freunden. :)
Als wir dann gefrüstückt hatten, ging es mit Sonnencreme, Wasserflaschen und Keksen (unser Hauptnahrungsmittel in der Zeit) bepackt direkt los zum brasilianischen Nationalpark. Dort angekommen, wartete schon eine riesige Schlage vor dem Eingang. Das war ja Sonntags zu erwarten, aber schon nach einer 3/4 Stunde waren wir im Park. Schon von weitem hörten wir das laute tosen der Iguaçu-Wasserfälle, die zu den größten Wasserfällen der Welt zählen. Als wir dann immer näher kamen, waren wir echt überwältigt von der Schönheit der Natur und den unmengen von Wasser, die in einer Länge von 2,7 km im Urwald einfach die Berge hinunter gestürtzt kommen. Durch den feinen Sprühnebel bildeten sich Regenbogen, die den Anblick noch verschönerten. Gottes Schöpfung - Es war echt überwältigend.
Mir fällt es gerade schwer die richtigen Worte zum beschreiben zu finden und auch die Fotos, die wir gemacht haben, zeigen nur einen Teil der Schöhnheit, aber schaut sie euch trotzdem an!!! :)
Danach ging es weiter in den "Parque das Aves", einem Vogelpark direkt neben dem Nationalpark, wo es sehr viele schöne Tiere gab.
Die Stadt Foz do Iguaçu liegt am Drei-Länder-Eck, was wir natürlich auch ausgenutzt haben. Am Montag haben wir einen Ausflug nach Paraguai gemacht. Doch das Grenzstädtchen Cuidade del Est war alles andere als schön. Es war dreckig und ziemlich herunter gekommen. An der Hauptstraße reihte sich ein Verkaufsstand an den anderen und während wir uns den Weg durch das Getümmel bahnten, versuchten uns Verkäufer (oft auch kleine Kinder) ihrer teilweise zweifelhaften Wahren anzudrehen. Die Stadt ist dafür bekannt, dass man dort wirklich alles zu unglaublich günstigen Preisen kaufen kann. Da es sich aber vor allem bei Elektrogeräten sehr oft um billige Fälschungen handelt und ich ja sowieso keine Ahnung habe, entschied ich mich dafür, lieber nichts zu kaufen.
Am Dienstag sind wir dann in den Nationalpark auf der argentinischen Seite gegangen. Nach dem wir an der Grenze erst mal Geld wechselten, was dann ziemlich schnell für die Busfahrten und den Eintritt in den Park drauf ging, konnten wir auch den Blick auf die Wasserfälle in Argentinien genießen. Und der war noch viel schöner als im brasilianischen Nationalpark. Während man in Brasilien nur einen kleinen Teil der Wasserfälle sehen konnte, konnte man hier viel mehr sehen und auch viel näher an die Wasserfälle heran. Der argentinische Park war auch um einiges größer und leider hatten wir nicht für alles Zeit, weil wir abends schon wieder weiter nach Laranjeiras do Sul fuhren, denn dort wollten wir ein paar Tage bei Familie Weidt verbringen, die dort Missionsarbeit unter Indianern machen.
Auch die Zeit bei Weidts war echt schön. Wir wurden sehr lieb aufgenommen und vor allem die Familienatmospäre, die wir ein bisschen vermissen, genossen wir dort sehr. Es gab sogar einmal Kassler mit echtem deutschen Senf (der brasilianische schmeckt leider nicht so richtig). Auch Familie Kürle (auch Missionare) machten schon seit Weihnachten Urlaub bei den Weidts und wir feierten alle zusammen Silvester.
Da wir alle dieses Jahr kaum deutsche Weihnachtslieder gesungen hatten, nutzten wir die Gelegenheit. Zwar eigentlich eine Woche zu spät, dafür aber mit Gitarre und Horn begleitet sangen wir ein paar Weihnachtslieder und Helga hatte eine kleine Andacht zur Jahreslosung vorbereitet. Um 24 Uhr (eigentlich aber auch schon den ganzen Tag) gab es dann ein Feuerwerk und, weil das für brasilianer noch nicht laut genug ist, tutete die Nudelfabrig in der Nachbarschaft aus voller Kraft, was sich ein bisschen wie ein Schiffshorn eines riesen Dampfers anhörte.
Manfred nahm uns auch einmal mit in das Indianereservat und auf die Missionsstation und erklährte uns ein bisschen über seine Arbeit die ich echt toal interessant finde.
Tja, und jetzt sind wir schon wieder zurück in Curitiba, aber nur bis zum Freitag, denn über's Wochenende fahren wir nach Santa Catarina in das Strandhaus von Freunden. :)
Abonnieren
Posts (Atom)