war ein super Tag!! Die Sonne schien und es war super klar, so dass man die Berge um Curitiba sehen konnte. Voll schön!! Meine Wäsche ist auch nach drei Tagen auf der Leine endlich getrocknet und meine Erkältung bin ich fast los. Die Kinder waren sehr gut gelaunt und es hat viel Spaß gemacht mit ihnen. Auch, dass ich für mein verlohrenes Rückflugticket (ich bin immer noch überzeugt, dass ich nicht dran Schuld bin!!) 50 Dollar bezahlen musste, konnte meine Stimmung nicht trüben.
Danke Gott, war echt super heute!!
Ich werde mir jetzt noch Bananen fritieren und dann überglücklich in's Bett gehen... :D
Montag, 15. Juni 2009
Sonntag, 31. Mai 2009
Bei mir ist immer noch der Wurm drin...
aber ihm scheint es nicht mehr gut zu gehen. Er hat sich die letzten Tage nicht mehr bewegt, also denke ich, er hat endlich den Geist aufgegeben. Yeah!!
Sonntag, 24. Mai 2009
Urlaub 1/4
Am 04.04. ging unsere Reise los. Mit einem Rucksack, der fast größer und schwerer war als ich zog ich los nach São Paulo. Sonja, Simon, Jonas und ich wollten uns dort in Tietê, dem größten Busbahnhofs Südamerikas treffen. Mit ein bisschen Geduld und nachdem mein Handy-Kredit leer telefoniert war, klappte das auch ganz gut und unser erster Reisetag begann. In São Paulo wollten wir uns nur einen Tag aufhalten, um mehr Zeit für Rio und die Städte im Nordosten zu haben. Eine brasilianische Bekannte der drei anderen, die wir alle Tante nennen durften und der die Nachdem wir abends noch den Blick auf die Stadt bei Nacht genossen hatten ging es im Bus sieben Stunden weiter nach Norden. Rio de Janeiro hieß die zweite Stadt unserer Rundreise. Dort am frühen morgen angekommen, suchten wir uns ein nettes Hostel aus, erholten uns ein bisschen on der Fahrt, Frühstückten und zogen los Richtung Copa Cabana. Leider war das Wetter nicht ganz so schön und es klarte auch nicht mehr auf, obwohl uns das einer der Strandverkäufer versichert hatte. Aber es war warm genug, um ins Wasser zu gehen. Die Wellen dort waren echt enorm und ich hatte wirklich Probleme, mich auf den Beinen zu halten. Am Anfang gelang mir das auch mehr oder weniger, doch je später es wurde, desto größer wurden auch die Wellen. Vor allem die Jungs hatten ihren Spaß aber da wo die Wellen brachen, hatte ich jetzt überhaupt keine Chance mehr stehen zu bleiben. Die Wassermassen haben mich einfach mitgerissen und herumgewirbelt. Das war erst ganz lustig, bis ich dann mit meinem linken Arm auf den Grund geknallt bin. Der tat dann zwei Tage später noch weh. Total beeindruckend, wie viel Kraft in Wasser stecken kann.
Auch in Rio stand der Besuch eines Stadions auf dem Plan: Maracanã – der Ort, an dem Pelé, Kaká und sogar Franz Beckenbauer ihre Füße in frischen Beton gedrückt haben. Dort haben wir natürlich ordentlich Fotos gemacht.
Genauso durfte ein Besuch auf dem Zuckerhut nicht fehlen. Wir fuhren kurz vor der Dämmerung hoch. Der perfekte Zeitpunkt! Wir hatten echt eine total schöne Aussicht auf die Stadt.
Auch in Rio hatten wir eine Bekannte, die uns ein paar Stellen Rios zeigte, die man als normaler Tourist normaler weise nicht sieht. Unter anderem fuhr sie mit uns (weil gerade keine Schießerei war) durch eine der vielen Favelas in Rio, wo eine ganz andere Stimmung herrschte,
Bei unserem Rioaufenthalt ist mir auch vor allem der große Kontrast zwischen arm und reich aufgefallen. Es gibt die chicksten Viertel mit prunkvollen Bauten und schönen Stränden, aber genauso sieht man Bettler und Straßenkinder und die Berge um Rio sind bedeckt von Favelas.
Urlaub 2/4
Am letzten Tag, sozusagen als krönender Abschluss, ging es dann zu Jesus. Also nicht direkt, sondern zu der riesen Beton-Statue die über der Stadt steht. Dumm war nur, dass genau an diesem Tag Feiertag und das perfekte Wetter war. Eine Stunde standen wir in der Schlange, um Tickets für die Zahnradbahn zur Statue mit Fahrtbeginn eine weitere Stunde später zu kaufen. Nachdem wir ein bisschen hin und herüberlegt hatten, verkauften wir die Tickets (sogar
gewinnbringend) an zwei Päärchen, die sich die Wartezeit sparen wollten und stiegen in ein Van. Dieser war billiger als die Zahnradbahn und fuhr direkt los. Im Gegensatz zu der Zahnradbad muss man aber bei diesem Weg vor dem Eingang des
Nationalparks in andere Vans des Parks umsteigen. Das man dabei auch warten muss, hatten wir natürlich nicht berechnet und als wir da in der Schlange standen, fuhr „unsere“ Zahnradbahn an uns vorbei. Aber es ging doch relativ schnell voran und oben angekommen, musste man sich erstmal durch eine riesen Menschenmenge wühlen um die Aussicht von der Terrasse genießen und Fotos mit Jesus im Hintergrund und möglicht wenig fremden Menschen darauf schießen zu können. Trotz allem, es hat sich gelohnt und ich finde, man kann nicht einfach Urlaub in Rio machen, ohne bei der Jesus-Staue gewesen zu sein.
Am 10.04. wurde wieder alles in die Taschen gestopft und wir fuhren über Nacht weiter nach Vitoria. Dort hatten wir uns sogar ein Hotel gebucht, was daran lag, das es relativ günstig war und wir nichts anderes gefunden hatten. Bei dem Hotel angekommen, wurde ziemlich schnell klar, warum es nicht sehr teuer war. Das Gebäude war ziemlich alt und der Putz
bröckelte von den Wänden. Zwei unserer Betten waren kaputt, das Bad musste ewig nicht mehr geputzt worden sein und stank ziemlich und beim Anblick des Frühstückbufees beschlossen wir, lieber auf die Mahlzeit zu verzichten. Da wir aber nur eine Nacht bleiben wollten und wir auch keine andere Unterkunftmöglichkeit hatten, war das ok. Wir schauten uns ein bisschen die Stadt an und gingen an den Strand, der zwar nicht besonders schön und sauber, aber immerhin ein Strand war.
Nationalparks in andere Vans des Parks umsteigen. Das man dabei auch warten muss, hatten wir natürlich nicht berechnet und als wir da in der Schlange standen, fuhr „unsere“ Zahnradbahn an uns vorbei. Aber es ging doch relativ schnell voran und oben angekommen, musste man sich erstmal durch eine riesen Menschenmenge wühlen um die Aussicht von der Terrasse genießen und Fotos mit Jesus im Hintergrund und möglicht wenig fremden Menschen darauf schießen zu können. Trotz allem, es hat sich gelohnt und ich finde, man kann nicht einfach Urlaub in Rio machen, ohne bei der Jesus-Staue gewesen zu sein.Am 10.04. wurde wieder alles in die Taschen gestopft und wir fuhren über Nacht weiter nach Vitoria. Dort hatten wir uns sogar ein Hotel gebucht, was daran lag, das es relativ günstig war und wir nichts anderes gefunden hatten. Bei dem Hotel angekommen, wurde ziemlich schnell klar, warum es nicht sehr teuer war. Das Gebäude war ziemlich alt und der Putz
Urlaub 3/4
Wir entschieden uns dazu Porto Seguro aus dem Reiseplan zu streichen und machten uns abends am 12.04. auf den Weg Richtung Salvador. Die Fahrt dauerte 19 Stunden, war aber erträglich, da die Sitze relativ bequem waren und es sogar einen DVD-Player (Ja, das in Brasilien!!!)
In Salvador angekommen, suchten wir erst mal unser
Hostel, wobei wir wieder mal ein Teil brasilianische Kultur kennen gelernt haben. Nachdem wir drei Leute nach der Weg gefragt haben, die uns alle in ganz unterschiedliche Richtungen geschickt hatte, entschieden wir uns dazu (weil wir uns das ja als Deutsche leisten können) ;) ein Taxi zu nehmen. Der nette Taxifahrer enttarnte uns auch sofort als „reiche Europäer“, stellte extra für uns einen Sondertarif ein und fuhr uns
(so kam es mir jedenfalls vor) ein mal um den Blog. Der Preis war zwar echt ein bisschen unverschämt, aber wenigstens fand er die Adresse auf Anhieb.
Am nächsten Abend gab es ein Fest in der Innenstadt, was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Auf einem Marktplatz waren Stände mit Getränken und Essen aufgebaut und ein Zelt, vor dem Samba gespielt oder besser gesagt gedrommelt wurde. Auch in den Seitenstraßen wurde live Samba-Reagy gespielt und die Brasilianer bewiesen ihre Tanzkunst. Doch die Stimmung war nicht ganz ungetrübt. Es war nicht zu übersehen, das die meisten Leute, die da waren, kaum genug Geld hatten, um gut über die Runden zu kommen. In welche Richtung wir gingen, es waren immer Leute da, die uns anbettelten; oft sogar Kinder.
Später am Abend, als wir wieder zurück in unserer Jugendherberge waren, beschlossen Sonja und ich noch mal an den Strand in der Nähe des Hauses zu gehen. Das war ziemlich leichtsinnig und dumm und es kam wie es kommen musste: Wir waren schon auf dem Rückweg, als wir ausgeraubt wurden. Gott sei Dank (!!!) ist uns nichts weiter passiert und wir hatten auch weder Portemonnaie noch irgendwelche Wertgegenstände dabei, aber trotzdem, das hätte echt nicht sein müssen.
Das war aber scheinbar noch nicht genug. Einen Tag später haben wir einen Tagesausflug zum
Praia Forte, einem Strand außerhalb der Stadt, gemacht. Es war echt total schön da und wegen der Nebensaison waren wir fast die einzigen am Wasser. Auch eine Meeresschildkröten-Schutzstadtion haben wir besucht und die Tiere bestaunt. Unglaublich, wie riesig die Tiere werden können. Echt faszinierend. Wir konnten auch miterleben, wie Nester geöffnet und die frisch geschlüpften Schildkröten ins Meer frei gelassen wurden.
Es war echt ein schöner Tag, bis ich dann zu Hause angekommen merkte, dass mein Portemonnaie nicht mehr in meiner Tasche war. Es muss entweder bei der Heimfahrt geklaut oder aus der Tasche gefallen sein. Sehr ärgerlich war, dass in meinem Portemonnaie nicht nur meine Bankkarte, sondern auch unsere vier Bustickets nach Natal waren, die ich vorher gekauft hatte. Den nächsten Tag verbrachten wir am Busbahnhof damit, die Gesellschaft zu einer Erstattung oder wenigstens einem Rabatt zu überzeugen. Das war leider vergebens und die Tickets mussten wir noch mal kaufen. Da sie reservierten Plätze der ersten Tickets natürlich frei blieben, hatten wir aber auf unserer nächsten Fahrt wenigstens ordentlich Platz, um uns auszubreiten.
In Salvador angekommen, suchten wir erst mal unser
Am nächsten Abend gab es ein Fest in der Innenstadt, was wir uns nicht entgehen lassen wollten. Auf einem Marktplatz waren Stände mit Getränken und Essen aufgebaut und ein Zelt, vor dem Samba gespielt oder besser gesagt gedrommelt wurde. Auch in den Seitenstraßen wurde live Samba-Reagy gespielt und die Brasilianer bewiesen ihre Tanzkunst. Doch die Stimmung war nicht ganz ungetrübt. Es war nicht zu übersehen, das die meisten Leute, die da waren, kaum genug Geld hatten, um gut über die Runden zu kommen. In welche Richtung wir gingen, es waren immer Leute da, die uns anbettelten; oft sogar Kinder.
Später am Abend, als wir wieder zurück in unserer Jugendherberge waren, beschlossen Sonja und ich noch mal an den Strand in der Nähe des Hauses zu gehen. Das war ziemlich leichtsinnig und dumm und es kam wie es kommen musste: Wir waren schon auf dem Rückweg, als wir ausgeraubt wurden. Gott sei Dank (!!!) ist uns nichts weiter passiert und wir hatten auch weder Portemonnaie noch irgendwelche Wertgegenstände dabei, aber trotzdem, das hätte echt nicht sein müssen.
Das war aber scheinbar noch nicht genug. Einen Tag später haben wir einen Tagesausflug zum
Es war echt ein schöner Tag, bis ich dann zu Hause angekommen merkte, dass mein Portemonnaie nicht mehr in meiner Tasche war. Es muss entweder bei der Heimfahrt geklaut oder aus der Tasche gefallen sein. Sehr ärgerlich war, dass in meinem Portemonnaie nicht nur meine Bankkarte, sondern auch unsere vier Bustickets nach Natal waren, die ich vorher gekauft hatte. Den nächsten Tag verbrachten wir am Busbahnhof damit, die Gesellschaft zu einer Erstattung oder wenigstens einem Rabatt zu überzeugen. Das war leider vergebens und die Tickets mussten wir noch mal kaufen. Da sie reservierten Plätze der ersten Tickets natürlich frei blieben, hatten wir aber auf unserer nächsten Fahrt wenigstens ordentlich Platz, um uns auszubreiten.
Die nächste Fahrt am 18.04. ging wie erwähnt
nach Natal und dauerte diesmal 20 Stunden. Leider war sie nicht mehr so angenehm zu ertragen, weil die Straßenverhältnisse nicht mehr so gut und auch der Bus nicht so bequem war, aber sie hat sich auf jeden Fall gelohnt! Natal war der absolute Hammer!! Schon allein den Namen (auf Deutsch übersetzt bedeutet er „Weihnachten“) finde ich sehr cool!! ;)
Simon, Jonas und ich haben einen Surfkurs gemacht. Das hat echt Spaß gemacht und ich hab es sogar ein paar Mal geschafft auf dem Brett zu bleiben. Die Versuche ohne Surflehrer die Tage danach waren dann wieder weniger erfolgreich, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen…
Simon, Jonas und ich haben einen Surfkurs gemacht. Das hat echt Spaß gemacht und ich hab es sogar ein paar Mal geschafft auf dem Brett zu bleiben. Die Versuche ohne Surflehrer die Tage danach waren dann wieder weniger erfolgreich, aber es ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen…
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