Am letzten Tag, sozusagen als krönender Abschluss, ging es dann zu Jesus. Also nicht direkt, sondern zu der riesen Beton-Statue die über der Stadt steht. Dumm war nur, dass genau an diesem Tag Feiertag und das perfekte Wetter war. Eine Stunde standen wir in der Schlange, um Tickets für die Zahnradbahn zur Statue mit Fahrtbeginn eine weitere Stunde später zu kaufen. Nachdem wir ein bisschen hin und herüberlegt hatten, verkauften wir die Tickets (sogar

gewinnbringend) an zwei Päärchen, die sich die Wartezeit sparen wollten und stiegen in ein Van. Dieser war billiger als die Zahnradbahn und fuhr direkt los. Im Gegensatz zu der Zahnradbad muss man aber bei diesem Weg vor dem Eingang des

Nationalparks in andere Vans des Parks umsteigen. Das man dabei auch warten muss, hatten wir natürlich nicht berechnet und als wir da in der Schlange standen, fuhr „unsere“ Zahnradbahn an uns vorbei. Aber es ging doch relativ schnell voran und oben angekommen, musste man sich erstmal durch eine riesen Menschenmenge wühlen um die Aussicht von der Terrasse genießen und Fotos mit Jesus im Hintergrund und möglicht wenig fremden Menschen darauf schießen zu können. Trotz allem, es hat sich gelohnt und ich finde, man kann nicht einfach Urlaub in Rio machen, ohne bei der Jesus-Staue gewesen zu sein.
Am 10.04. wurde wieder alles in die Taschen gestopft und wir fuhren über Nacht weiter nach Vitoria. Dort hatten wir uns sogar ein Hotel gebucht, was daran lag, das es relativ günstig war und wir nichts anderes gefunden hatten. Bei dem Hotel angekommen, wurde ziemlich schnell klar, warum es nicht sehr teuer war. Das Gebäude war ziemlich alt und der Putz

bröckelte von den Wänden. Zwei unserer Betten waren kaputt, das Bad musste ewig nicht mehr geputzt worden sein und stank ziemlich und beim Anblick des Frühstückbufees beschlossen wir, lieber auf die Mahlzeit zu verzichten. Da wir aber nur eine Nacht bleiben wollten und wir auch keine andere Unterkunftmöglichkeit hatten, war das ok. Wir schauten uns ein bisschen die Stadt an und gingen an den Strand, der zwar nicht besonders schön und sauber, aber immerhin ein Strand war.
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