
Um die Gemeinschaft zu pflegen und zusammen Spaß zu haben, machte sich gestern die Jugendgruppe der Freien evangelischen Gemeinde in Curitiba auf den Weg ins Grüne. Vier Autos vollgepackt mit mehr oder weniger jungen Menschen (darunter ich) und Grillgut fuhren erst aus der Großstadt Curitiba 'raus und dann eine sehr alte Straße namens Graciosa 'runter. Diese Straße wurde noch von Sklaven gebaut (so alt ist sie also schon) und führt mit vielen vielen Kurven durch den Wald über die Berge bis zum Strand. Wenn ihr aber jetzt denkt, ich hätte hier endlich Mal das Meer gesehen, muss ich euch leider entäuchen, denn unser Ziel war einer der Grillplätze am Straßenrand. Obwohl wir bei Hitze und Sonnenschein in Curitiba losgefahren sind, änderte sie das Wetter schlagartig, als wir durch das Tor fuhren, dass den Anfang der alten Straße markierte. Dicke Nebelschwaden versperrten die Sicht auf alles, was weiter entfernt was als 50 Meter war und auch von der Sonne war nichts Mehr zu sehen. Wir fuhren im wahrsten Sinne des Wortes durch einen Regenwald und ich fühlte mich neben den knochigen, mit Pflanzen und Moos bewachsenen Bäumen ein bisschen wie in den großen Tropengewächshäusern des Frankfurter Palmengartens. Doch auch der feine Nieselregen hinderte nicht daran, den Grill in Gang zu bringen, die Tür einer kleinen Hütte mit der Aufschrift "não entre"

(nicht eintreten) wurde einfach ignoriert und die mitgebrachten Beilagen auf der Fensterbank verteilt. So wurde mit ungetrübter Stimmung gegrillt, gegessen, Gitarre gespielt und gesungen. :)
An der Hütte hing auch ein riesen Spinnennetz ;)
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