
Auch einen Schnorchel- und Tauchausflug haben wir gemacht. Das erste Mal in meinem Leben bin ich mit Sauerstoffflaschen auf dem Rücken getaucht. Das war total faszinierend, man verliert jedes Zeitgefühl und man taucht wie in eine andere Welt voller interessanter Dinge. Aber selbst danach gelang es uns noch, einen oben drauf zu setzten:
Eine Buggy-Tour durch die Sanddünen. Extra früh standen wir am nächsten Tag auf und wurden von unserem Buggy-Fahrer direkt vom Hostel abgeholt. Wir fuhren erst ein Stück über die Straßen bis wir zu den riesigen Bergen von

Sand gelangten. Es sah aus, wie in der Wüste, wohin man nur blickte, war Sand, und es fühlte sich auch genauso an. Es war unglaublich heiß und die Sonne brannte ziemlich gemein. Unser Buggyfahrer sorgte mit seinem Fahrstil für „emoção“ (Gefühlsregung) und heizte ordentlich die Abhänge ´rauf und ´runter. Zwischendurch gab es kleine Pausen an Stränden und einer kleinen Bar in einem Fluss.
Wir haben auch einen Ausflug nach Pipa gemacht, wo wir Delphine gesehen haben und gebadet haben. Leider hat es dabei ziemlich
angefangen zu regnen, was wir aber

einfach ignoriert haben.
Weiter oder besser gesagt zurück ging es am 24. nach Recife.
Die Sadt an sich fand ich nicht sehr schön (vor allem hat sie Abends und Nachts ziemlich gestunken) und auch im Meer musste man wegen der vielen Haie echt aufpassen. Was schön war, war die kleine Stadt Olinda, zu der wir einen Ausflug gemacht haben.
Am 27. war dann auch schon unser letzter Urlaubstag und nach einem Drei-Stunden-Flug landeten wir in Campinas, einer Stadt in der Nähe von São Paulo. Dort beim Busbahnhof trennten sich unsere Wege wieder. Während Sonja, Simon und Jonas nach Rolândia fuhren, nahm ich den Bus nach Curitiba. Dieser fuhr über eine ziemlich kurvige Straße durch den Wald

und mir wurde ein bisschen übel, aber ich kam wieder wohlbehalten in Curitiba an.
Was ich bei meiner Ankunft nur noch nicht ahnte: In meinem Fuß steckte bereits mein neues Haustier, das sich ca. zwei Wochen später bemerkbar machte. Ich entdeckte eines morgens eine

Stelle an meinem Fuß, die ziemlich juckte und ich deshalb als Mückenstich abstempelte. Als ich ein paar Tage später vor Juckreiz nicht mehr schlafen konnte und die Hautstelle nun wirklich hässlich war, beschloss ich mal zum Arzt zu gehen, was ich bis dahin (weil es ein bisschen kompliziert ist) immer vermieden hatte. Der stellte dann fest: In meinem Fuß lebt ein kleiner Wurm namens Bicho Geográfico, der so heißt, weil er sich seinen Weg unter der Haut bahnt. Schön, hab ich gedacht, eigentlich ganz cool, weil es mal was neues ist, aber mittlerweile nervt mich das schon ganz schön und es dauert wohl trotz der verschriebenen Medikamente noch ein bisschen, bis das ganz verheilt.
Wenn ich so auf die Reise zurückblicke, war es doch trotz der kleinen Tiefen eine super coole Zeit und ich bin Gott so dankbar, dass ich so viel erleben durfte und wir vor schlimmerem bewahrt wurden.
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